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 Ausgehend von der biblischen Botschaft wurde der Mönch und Professor Martin Luther zum Reformator. So war er bis zu seinem Tod am Werk. In diesem Sinn ließ und lässt Gott ihn erstaunlich nachhaltig weiterwirken, durch seine Schriften.

 Der fleißige, gelehrte und vorbildlich einsatzfreudige Wittenberger ist eine Art besonders großer Leuchtturm. Wenn anderen als verdienstvoll erkannten Persönlichkeiten Denkmale gesetzt werden, dann kann das auch für Luther angemessen geschehen. Bewusst geben wir ein solches hier mit einem Bild wieder, das den großen Mann eher klein erscheinen lässt – nur so hoch und breit wie die Hälfte eines der vielen Fenster eines Kirchgebäudes.

© ellepistock von fotolia.de

 Als Prediger der biblischen Botschaft ist Luther einer unter anderen zu seiner Zeit, erst recht einer unter vielen vor seiner Zeit. Gerade auch dies aufzuzeigen ist der Sinn vieler Passagen der lutherischen Bekenntnisschriften.

 

 Mit der Treue gegenüber der biblischen Botschaft sollen und dürfen sich Gemeinden, Gemeindeglieder und Pastoren lutherisch nennen.

 

 Dieser Name wird jedoch zu Unrecht vergeben bzw. geführt, sooft Theologen, Gemeinden, ganze Kirchen und Kirchenbünde lehren, praktizieren, dulden und verteidigen, was der biblischen Botschaft nicht entspricht.

 

 Die Begriffe biblisch und lutherisch sind wie der Fels in der Brandung. Wer darauf Platz nimmt, kann sich nicht gleichzeitig in den Wellen tummeln.