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 Was der Reformator nach Gottes Wort gelehrt hat, ist Aussage des lutherischen Bekenntnisses. Die biblische Botschaft zeigt

  • den ewigen Gott, der vor etwa 6000 Jahren die Welt schuf, wobei er es sechsmal Abend und Morgen werden ließ,
  • wie sehr alle natürlichen Nachkommen des ersten Elternpaares Sünder sind und hinter der Norm der Gebote Gottes zurückbleiben, selbst wenn sie sich sehr entschieden mühen, ihr gerecht zu werden,
  • dass Gottes Zorn über die Sünde jedoch gestillt ist durch Jesus von Nazareth, die zweite Person der Heiligen Dreieinigkeit, der als Sohn der Jungfrau Maria dem Willen Gottes ein menschliches Leben lang treu blieb,
  • dass seine vollkommene Gerechtigkeit allen angerechnet wird, die in diesem Sinn an ihn glauben,
  • dass Gott alle seine Gläubigen als freundlich gestimmter Vater durchs Leben geleitet,
  • dass sie - wenn ihr Leben in dieser Welt nach seinem Willen zu Ende geht - zurückkommen in die unmittelbare und endgültig ungetrübte Gemeinschaft mit ihrem Schöpfer,
  • dass der Teufel ebenso Realität ist,
  • dass für ewig an den Teufel und die Hölle als seinen Bereich gebunden ist, wer sich im Unglauben gegenüber der Botschaft von Jesus Christus und im Ungehorsam gegenüber Gottes Willen verhärtet,
  • wie Gott jeden persönlich durch den Umgang mit seinem Wort zu sich ziehen will,
  • dass er den andauernden Glauben allen Empfängern des Sakraments der Taufe schenken und durch das heilige Abendmahl stärken möchte,
  • wie sehr es Irrtum und Irreführung ist, zu glauben bzw. als Glaubenslehre hinzustellen, dass ein Priester kraft seiner Amtsvollmacht beim Altarsakrament Brot und Wein in Leib und Blut Christi umwandelt und ihn – den Erlöser der Welt – wieder und wieder in »unblutiger Weise« »opfert« »für Lebende und Tote«,
  • dass ein Fege- oder Reinigungsfeuer nicht in Gottes Sinn sein kann, in dem manche nach ihrer Zeit in dieser Welt noch Sündenstrafen abbüßen müssen bzw. abbüßen können, um schließlich noch ins Paradies zu gelangen,
  • wie das Leben nach Gottes Geboten eine Folge des rechtfertigenden Glaubens ist und ihm dient,
  • wie dieser Gehorsam aber bei Gott nicht zu Verdiensten führt und deshalb nicht in diesem Sinn gelehrt und geglaubt werden darf,
  • wie der Begriff Gnade im Zusammenhang mit der Rechtfertigung nicht die Gnadengabe ist, mit deren Hilfe der Einzelne zur Mitwirkung an seiner Rettung fähig wird, sondern wie dieses Wort im Zusammenhang mit der Rechtfertigung ausschließlich Gottes Gunst bezeichnet, nach der Er dem Menschen freundlich gesonnen ist und ihm durch den Glauben Anteil gibt an der durch den Sohn verdienten Vergebung.