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Christus der Sohn des Vaters

Originaltitel: Herr Christ, der einig Gotts Sohn

 

1. Christus, der Sohn des Vaters, / wie Er von Ewigkeit, / und doch aus ihm entsprossen, / wie es die Bibel zeigt: / Du bist der Morgensterne, / dein Glänzen streckst du ferne / vor andern Sternen klar.

 

2. für uns ein Mensch geboren / im letzten Teil der Zeit, / der Mutter unverloren / ihr jungfräulich Keuschheit, / den Tod für uns zerbrochen, / den Himmel aufgeschlossen, / das Leben wiederbracht.

 

3. Lass uns in deiner Liebe / und Kenntnis nehmen zu, / dass wir am Glauben bleiben, dir dienen im Geist so, / dass wir hier können schmecken, / wie du uns liebst von Herzen, / und dürsten stets nach dir.

 

4. Du Schöpfer aller Dinge, / du väter-liche Kraft, / regierst von End zu Ende / kräftig aus eigner Macht: / Das Herz für dich gewinne, / so dass wir nichts beginnen, / was uns wegbringt von dir.

 

5. Gib unserm Glauben Stärke, / lenk unsern Blick hinauf, / dass wir die alten Werke / beständig geben auf. / An dich wolln wir uns binden / und so die Freiheit finden, / die stets das Beste ist.

 

T: Elisabeth Cruciger 1524, Jüterbog 2012

M: 15. Jhd.; geistl. Erfurt 1524